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Tofu

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Die Nährstoffe im Tofu können sich durchaus sehen lassen als Zutaten einer gesunden Ernährung.
Es liefert viel Eiweiß (ca. 16 Gramm / 100 Gramm), ungesättigte Fettsäuren, wichtige Aminosäuren, viele Vitamine (B1, B2, B6 und E), und Mineralstoffe wie Zink, Kalium, Kalzium und Folsäure. Und fett- und kalorienarm ist es dabei auch noch – gerade mal ca. 70 Kalorien pro 100 Gramm Tofu. Außerdem gluten- und cholesterinfrei.
Als Eiweißlieferant liefert es gute Dienste und ist bei Sportlern beliebt, da es auch noch sehr gut verdaulich ist, und so den Organismus nur wenig belastet.
Neuerdings gibt es auch Wissenschaftler, die Tofu aufgrund seines Gehaltes an Phytoöstrogenen krebshemmende Eigenschaften nachsagen. Nun gut, da gibt es sicher immer wieder verschiedene Untersuchungen, aber dass Tofu sehr nährstoffreich ist, und gerade bei vegetarischer oder veganer Ernährung möglichen Mangelerscheinungen durch den Verzicht auf Fleisch vorbeugen kann, steht außer Frage.

Woraus besteht Tofu?
Tofu ist eine Art Soja-Quark, bestehend aus Sojabohnen, Wasser und Salz. Es ist ein rein pflanzliches Produkt, und ist somit bei Vegetariern hierzulande sehr beliebt.
Das bei uns erhältliche Tofu wird hergestellt, indem man Sojabohnen in Wasser einweicht, erhitzt und zu einem Brei vermengt. Die hohe Temperatur schließt die Bohnen auf und baut Bitterstoffe ab. Nun wird die Sojabohnen Kleie ausgesiebt (ein gern genommenes Futtermittel auf Bio-Höfen). Die verbleibende Sojamilch wird mit einem Mineralsalz als Gerinnungsmittel versetzt und so dafür gesorgt, dass die Proteine ausflocken. Diese Masse kann nun ähnlich wie in der Käse-Herstellung gepresst werden, damit die bei uns bekannten weissen Tofu-Quader dabei rauskommen.
In Asien, wo Tofu wesentlich verbreiteter ist als bei uns, kennt man es noch  in sehr viel mehr Formen. Da gibt es verschiedenste Konsistenzen – von puddingartig über bröselig, und natürlich auch das für uns normale harte Tofu. Dabei ist interessant, dass Tofu in Asien einfach ein essenzieller Teil der Küche ist, und nicht nur in der fleischlosen Küche.

Wonach schmeckt Tofu?
Wie eingangs erwähnt hat Tofu kaum Eigengeschmack. Manche beschreiben den Geschmack als leicht nussig, aber hier liegt die Betonung wohl meist auf ‘leicht’. Was manch einer dem Tofu als Nachteil auslegt, wird von vielen Tofu-Liebhabern als Vorteil empfunden: Dadurch, dass Tofu kaum Eigengeschmack hat, kann man es je nach Zubereitung durch entsprechende Zutaten und Gewürze in der Pfanne in alle möglichen Geschmacksrichtungen bringen. So nutzen viele Vegetarier Tofu z.B. als Fleischersatz in der Küche.

Und so gibt es auf dem Markt auch alle möglichen Arten von “Tofu-Würstchen”, Tofu-Schnitzel” und “Tofu-Geschnetzeltem” und als vegetarischer Snack mit Fleischoptik. Zwar wird der überzeugte Fleischliebhaber monieren, dass diese “Pseudo-Gerichte” ja wohl nichts mit echtem Fleisch  zu tun haben. Aber meiner Meinung nach müssen sie das ja auch nicht unbedingt. Zumindest sorgen z.B. Tofuwürstchen dafür, dass auch Vegetarier auf Grillparties nicht nur mit Salat und Gemüse Vorlieb nehmen müssen, sondern sich auch etwas auf den Grill werfen können.  

 
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